Freitag, 16. Februar 2018      20 Uhr      Eintritt frei

Buchvorstellung

Der kurze Frühling der Räterepublik - Ein Tagebuch der bayerischen Revolution

mit dem Autor Simon Schaupp, München

Simon Schaupp war vor einigen Jahren Mitarbeiter bei mondo.

 

in der Bürgerwache am Siegfriedplatz, Rolandstr. 16, Bielefeld

(Veranstalter:  ag freie bildung beim AStA der Universität Bielefeld,  Rosa Luxemburg Club Bielefeld mit freundlicher Unterstützung der Rosa Luxemburg Stiftung NRW e.V..  In Kooperation mit unserer Buchhandlung)          
 

      »München stinkt. Es ist heiß an diesem Tag und in den Straßen liegen Abfälle.
Der Krieg hat den Wohlstand der Stadt verschlungen. Nur noch die Reichen können sich die horrenden Schwarzmarktpreise für Lebensmittel leisten. Alle anderen gehen abends hungrig zu Bett. Erich Mühsam hält diesen Tag, an dem er Hilde Kramer und Ernst Toller zum ersten Mal begegnet, für den Auftakt der Revolution...«

 

      Vor hundert Jahren gelang einem behäbigen Völkchen am Rande der Alpen eine der wenigen erfolgreichen Revolutionen Deutschlands. Sie ging als Münchener Räterepublik in die Geschichte ein, hatte im April 1919 allerdings nur vier Wochen Bestand und wurde blutig niedergeschlagen. Es blieb in Deutschland bisher der einzige Versuch, eine sozialistische Republik nach rätedemokratischem Muster durchzusetzen. Das Tagebuch der Bayerischen Räterepublik rekonstruiert das Geschehen anhand der Erlebnisse dreier revolutionärer Persönlichkeiten: Dem Anarchisten Erich Mühsam (Revolutionärer Arbeiterrat), der Kommunistin Hilde Kramer (KPD) und dem radikalen Sozialisten Ernst Toller (USPD). Systematisch räumt das Buch mit dem weit verbreiteten Mythos auf, es habe sich bei der Räterepublik hauptsächlich um die Phantasie einer Handvoll Literaten gehandelt …Das Buch liefert einen persönlichen Einblick in die Hoffnungen, Strategien und Fehlschläge der bayerischen Revolution. So gelingt es, den aktuellen Stand der Forschung mit einer packenden Erzählung zu vereinen.

Simon Schaupp studierte in Bielefeld Sozialwissenschaften und promoviert z. Zt. in München

 

Dienstag,  20. Febr. 2018, 20 Uhr  im m o n d o.

 

Öffentliche Diskussionsveranstaltung

des Humanistischen Gesprächskreises Bielefeld

 

“Dem Leben Sinn geben – Humanismus als säkulare Perspektive”

 

mit Ralf Schöppner, Berlin

 

Der Humanistische Gesprächskreis ist eine Gruppe Bielefelder Humanistinnen und Humanisten. Unser Ziel ist es, humanistische Perspektiven in einer breiteren Öffentlichkeit zugänglicher zu machen. Einmal im Quartal wollen wir uns mit Interessenten treffen und aktuelle Fragestellungen aus humanistischer Sicht diskutieren. Dabei suchen wir eine Mischung zwischen persönlichem Austausch und der Suche nach gesellschaftlichen Handlungsmöglichkeiten.

Diesmal haben wir Ralf Schöppner aus Berlin eingeladen. Mit ihm wollen wir Fragen eines zeitgenössischen Humanismus auf der Grundlage des gerade neu erarbeiteten Selbstverständnisses des HVD (Humanistischer Verband Deutschlands) diskutieren.

Ralf Schöppner ist praktischer Philosoph, Geschäftsführender Direktor der Humanistischen Akademien Deutschland und Berlin-Brandenburg und einer der federführenden Ko-Autoren des neu erarbeiteten Selbstverständnisses des HVD.

 

 

 

 

 

 

Erschienen am 15. Dezember 2016

Softcover 568 Seiten

19,80 Euro

www.der-reisende-rahmen.de

 

Mittwoch, 28. Februar 2018, 20 Uhr, Eintritt frei

 

Autorenlesung mit Dias

 

Der Reisende Rahmen - eine Fahrradreise an der US-Westküste

 

mit dem Autor Rolf Krane

(Der Autor lebt in Wiesloch bei Heidelberg.)

 

Er berichtet in seinem Buch DER REISENDE RAHMEN über eine Selbstfindungsreise an der Westküste der USA. Krane startete mit dem Fahrrad in Seattle und taufte es unterwegs auf den Namen REISENDER RAHMEN. Zwar erreichte er sein Ziel San Francisco, doch seine Reise verlief ganz anders als geplant.

 

»Unverschnörkelt und mit trockenem Humor beschreibt Krane in "Der Reisende Rahmen" Landschaften und Menschen, vielfältige Begegnungen und ganz persönliche Erlebnisse.«

»Sein Reisebericht ist kein Buch, in dem Orte, Unterkünfte und Sehenswürdigkeiten systematisch abgehandelt werden und kein Nachschlagewerk für wissensdurstige Reisende. Vielmehr ist es das Tagebuch eines Weltenbummlers, der sich auf Menschen einlässt, sich treiben lässt und den Dingen spontan auf den Grund geht, wenn einmal sein Interesse geweckt ist.«

(Anton Ottmann in der Rhein-Neckar-Zeitung Wiesloch vom 28. Dezember 2016)

 

»Kranes Buch ist ein Mix aus Reisebeschreibung und der Suche nach Selbstfindung. Der Lesestoff hat dann am meisten Unterhaltungswert, wenn der Autor auf Menschen trifft. Und er trifft viele. Es sind nachvollziehbare Charakterbeschreibungen und interessante Gespräche, die Krane aufgeschrieben hat. Offenbar hat er eine besondere Gabe, mit Zeitgenossen ins Gespräch zu kommen, die etwas zu erzählen haben.«

»Zu den lesenswerten Ortsbeschreibungen und durchweg gelungenen Schilderungen des amerikanischen Lebens sowie seiner Begegnungen gesellt sich zunehmend und sehr deutlich das Thema Therapie. Der „Wiederauferstehung des Inneren Kindes“, einem Seminar in Big Sur, widmet er mehr als einhundert Seiten«

(Rolf Kienle im RNZ Magazin Reisen & Erleben in der Rhein-Neckar-Zeitung vom 12./13. August 2017)

 

Über den Autor:

Rolf Krane wurde 1952 in Oelde, Westfalen, geboren. In Bielefeld, Münster und Paderborn studierte er Mathematik, Pädagogik und Informatik für das Lehramt am Gymnasium. Nach dem Zweiten Staatsexamen arbeitete er zunächst als Mathematikdidaktiker an der Universität Bielefeld und wechselte 1988 in ein großes deutsches Software-Unternehmen, wo er 24 Jahre als Entwickler tätig war, zuletzt als Chief Development Architect. Er lebt heute in Wiesloch bei Heidelberg und ist Vater von drei erwachsenen Kindern und Großvater von zwei Enkeltöchtern. Zwanzig Jahre lang unternahm er zahlreiche geschäftliche und private Reisen in die USA. Von 1996 bis 1998 arbeitete er in einem amerikanischen Entwicklungslabor im Silicon Valley und lebte mit seiner Familie in Redwood City.