Buchpräsentation

Donnerstag, 19. Mai 2016  20 Uhr

Kurze Reise an die Küsten und in das Innere Absurdistans

- Afrikanische Geschichten nach der Wirklichkeit erzählt

Lesung mit dem Autor Aaron Ravensberg

 

Blutdiamanten, Drogenschmuggel, Gewalt und Unterdrückung sind eine Seite gegenwärtiger afrikanischer Realität. Die andere Seite sind die vielen Menschen, die trotz dieser harschen Realität sich irgendwie arrangieren, die versuchen, mit erhobenem Kopf durchs Leben zu gehen, die auf ihre Art und Weise Widerstand leisten. Ravensberg beschreibt in fünf Kurzgeschichten auf subtile, bisweilen aber auch frontale Weise, die Gegensätze des heutigen Afrika, Gegensätze, die oftmals weit in die Geschichte zurückreichen. Deutlich wird dabei die häufig unheilvolle Rolle von Regierungen, Geheimdiensten, Konzernen, Verbrechersyndikaten und Entwicklungsorganisationen. Dabei nimmt er die Perspektive der „kleinen Frau“ und des „kleinen Mannes“ ein, deren Schicksal bisweilen dramatisch ist.

 

Der regionale Autor Aaron Ravensberg legt in einem weiteren Band neue afrikanische Geschichten vor. Sie führen diesmal an die ‚Küsten und in das Innere Absurdistans’. Dabei sind Umwege über Washington, Goa und Eschborn bei Frankfurt eingeschlossen.   

2013 erschien sein Buch "Der lange Weg nach Mueda"  

 

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Krimizeit bei mondo

Mittwoch, 25. Mai 2016  20 Uhr

„Die Frau am Kreuz“

Krimilesung mit Erasmus Herold

 

Gütersloh im Frühling 2015. Am Stadtrand werden menschliche Knochen entdeckt, und immer weitere Funde gibt die Erde her. Alle verbindet die Grabbeigabe einer an ein hölzernes Kreuz geschlagenen Frauenfigur. Parallel zu seinem bereits laufenden Lippstädter Fall übernimmt Kommissar Clemens Barsch die Aufklärung. Schnell wirft das mysteriöse Geschehen unerwartete Fragen auf. Barsch spürt, es verbirgt sich weit mehr hinter dem Abbild der Sterbenden als ein Kirchenrelikt.

 

Erasmus Herold (* 13. März 1969 in Bonn-Beuel) ist ein deutscher Krimi- und Thriller-Schriftsteller. Derzeit steht er beim Südwestbuch Verlag (Stuttgart) unter Vertrag. Seit 2009 schreibt Erasmus Herold Romane. Laut eigener Aussage entspricht die Idee zum thematischen Aufbau seiner Krimis oft persönlichen Interessen, seien es die komplexen Verstrickungen innerhalb seiner Bücher, die lebensnahe Beschreibung seiner Protagonisten oder die Einbindung der Geschichte seiner Heimat Westfalens. Erasmus Herold ist Mitglied in der Autorenvereinigung Das Syndikat. 2011 wurde sein Debütroman „Krontenianer - Rendezvous am Bogen“ für den Deutschen Science-Fiction-Preis nominiert und erreichte Platz 5.

 

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