Unsere Veranstaltungen im Oktober

 

Mittwoch. 5. Oktober 2016   20 Uhr

 

Ein Shakespeare - Abend im mondo

Lesung durch den Bielefelder Schauspieler Gunter Möllmann

 

Bevor das Shakespeare - Jahr 2016 zu Ende geht, wollen  wir uns im  m o n d o   mit einigen Blicken  in den  „Shakespeare-Kosmos“  für dieses Jahr von  „Shakespeare as the shrewdest of dramatic engineers“  verabschieden. Prägnante Textpassagen aus seinem  G e s a m t w e r k , das vielen  als „naturhafte geniale Schöpfung“  galt und noch immer gilt, sollen dabei im Mittelpunkt stehen:  Anschließend an Textproben aus  Romeo und Julia, Ein Sommernachtstraum, Hamlet, Macbeth … sollen  auch Passagen aus seinen  weniger bekannten Stücken, aus seinen  Sonetten und seinen beiden Versepen berücksichtigt werden. Nicht ausgeblendet bleiben dürfen zur  Vervollständigung des Mythos Shakespeare  auch der ein oder andere Blick auf sein Leben und seine Wirkungsgeschichte: Ungezählte Legenden, Anekdoten, Mysteriositäten  faszinieren neben seinem meisterhaften Oeuvre damals wie heute viele Menschen. 

 

Wir laden ein, gemeinsam mit dem Schauspieler Gunther Möllmann, der den Abend gestalten wird, einzutauchen in Sprache, Poesie, Leben und Wirken von William Shakespeare.

 

An Anknüpfungspunkten für ein Gespräch dürfte es im Anschluss, gemeinsam oder in kleinerem Kreis, kaum fehlen.

Shakespeare-Leseabend_10-2016.pdf
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Donnerstag, 20. Oktober 2016    19:30 Uhr

 

mondo ist mit einem Büchertisch vertreten bei der Buchpräsentation:

 

Beate und Serge Klarsfeld

Sie sprechen über ihr autobiographisches Werk »Erinnerungen«

 

In der Stadtbibliothek, Literaturbühne, Neumarkt 1 , 33602 Bielefeld

Eine Veranstaltung des Stadtarchivs Bielefeld

 

»Wir werden sie aufspüren, wo immer sie auch sind.«

 

Nazi! Nazi! Mit diesem Ruf stürmt Beate Klarsfeld am 7. November 1968 auf dem Bundesparteitag der CDU den Vorstandstisch und ohrfeigt den Bundeskanzler Kurt Georg Kiesinger. Kiesinger war 1933 in die NSDAP eingetreten und hatte während des Zweiten Weltkriegs in der Rundfunkpolitischen Abteilung des Auswärtigen Amtes gearbeitet. Die Ohrfeige ist der Startschuss für die Lebensaufgabe von Beate Klarsfeld und ihrem Mann Serge: als passionierte Nazijäger verfolgen die Klarsfelds die Schreibtischtäter und die Schlächter des Holocaust – in Deutschland, wo sie straffrei leben, im Nahen Osten und in Südamerika, wohin viele geflohen sind. Sie entreißen ihre Opfer dem Vergessen, veröffentlichen ihre Bilder und Namen. Die Erinnerungen des Paares sind Zeugnis ihres lebenslangen Kampfes für die Rechte der Opfer und zugleich bewegendes Dokument einer großen Liebe.

 

Mittwoch, 26. Oktober 2016     > crimetime <

 

Krimilesung

 

James Lee Burke:    Blut in den Bayous

 

Gunther Möllmann liest Auszüge.

 

Der Bielefelder Verleger Günther Butkus, Pedragon-Verlag, stellt den Autor vor.

 

Nach seinem Abschied von der Mordkommission in New Orleans hat sich Dave Robicheaux in das Mississippi-Delta zurückgezogen und einen Bootsverleih eröffnet. Eines Tages stürzt ein Flugzeug vor seinen Augen in die Bayous. In letzter Sekunde kann er ein kleines Mädchen retten, für die anderen kommt jede Hilfe zu spät. An Bord waren Flüchtlinge aus El Salvador, die dem Bürgerkrieg und der Bandenkriminalität ihrer Heimat entkommen wollten. Als die Behörden eine falsche Opferzahl veröffentlichen und Robicheaux unter Druck setzen, ist für ihn klar, dass an der Sache etwas faul ist. Was will die Polizei hier vertuschen? Robicheaux ermittelt auf eigene Faust und sticht dabei in ein Wespennest.

Der Roman wurde unter dem Titel »Mississippi Delta« mit Alec Baldwin und Kelly Lynch verfilmt!

 

Original: HEAVEN’S PRISONERS
Übersetzt von JÜRGEN BEHRENS
Nachwort von ALF MAYER

 

Pressestimmen: 

»Großartig, sprachgewaltig, mal brutal, mal poetisch und magisch bildhaft! Von Satz zu Satz zieht es mich mehr hinein in die flirrende Szenerie der Bayous. Es fällt schwer, wieder aufzutauchen.« (Susanne Böckler | ALEX LIEST AGATHA)

 

James Lee Burke

James Lee Burke, 1936 in Louisiana geboren, wurde bereits Ende der 1960er Jahre als neue Stimme aus den Südstaaten gefeiert. Mitte der 1980er Jahre begann er Kriminalromane zu schreiben, in denen er die unvergleichliche Atmosphäre von New Orleans mit starken Geschichten verbindet.

»America’s best novelist«, schrieb »The Denver Post« über James Lee Burke. Er wuchs an der Golf-Küste auf, schlug sich nach dem Studium mit diversen Jobs durch, u.a. bei einer Ölfirma, als Journalist, Englischdozent und Sozialarbeiter. Burke schrieb 26 Kriminalromane, Kurzgeschichten und wurde mit zahlreichen Preisen bedacht, wie z.B. zwei Mal mit dem Edgar Allan Poe Award und mehrfach mit dem Hammett Prize sowie mit einer Nominierung für den Pulitzer-Preis.

Seinen internationalen Durchbruch hatte er mit der außergewöhnlichen Krimi-Reihe um den Polizisten Dave Robicheaux. Robicheaux gehört zu den sperrigsten Ermittlern der Kriminalliteratur. Innerhalb der Dave-Robicheaux-Reihe veröffentlichte Burke seit 1987 insgesamt 20 Bände.

Im Pendragon Verlag werden in den nächsten Jahren regelmäßig Kriminalromane der Robicheaux-Reihe erscheinen. 

www.pendragon.de

 

 

Crimetime_Okt_2016_Burke.pdf
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