Am Samstag, den  26. Oktober um 15 Uhr liest bei uns

 

Lann Hornscheidt aus "Zu Lieben. Lieben als politisches Handeln".

 

Lann Hornscheidt entwirft in diesem neuen, ungewöhnlichen und inspirierenden Lebensratgeber einen konkreten Ansatz zu Lieben als politischem Handeln: Analytisch und essayistisch, literarisch und mit aktivierenden Übungen, diskriminierungskritisch und kapitalistische Logiken verlassend.

Was kann es konkret bedeuten, selbstliebend zu handeln, eigene Privilegierungen und Diskriminierungen wahrzunehmen und sich mit Welt respekt- und liebevoll zu verbinden? Das Buch entwirft anschaulich, anregend und aktivistisch ein konkretes Konzept von Lieben als politischem Handeln. Dazu werden postkolonial-feministische, intersektional-genderkritische, buddhistische, literarische und essayistische Perspektiven schreibend in Dialog gebracht.

 

Kapitalismus entlieben

Politisches Lieben ist das Gegenteil von kapitalistischen Logiken. Dies wird in dem zweiten Buch dieses Bandes diskutiert, anhand einer Analyse von Vorstellungen von Liebe als etwas Privates, Romantisiertes und Konsumierbares. Kritisch thematisiert werden Mutter- und Familienliebe, Vaterlandsliebe und nationale wie persönliche Grenzen, Paarliebe sowie Sexualität als Ausdruck von Liebe.

 

Lann Hornscheidt schreibt, unterrichtet, workshoppt zu struktureller Gewalt und SprachHandlungen mit einem intersektionalen, positionierten Ansatz und der Reflexion der Effekte eigener weißer und nicht-beHinderter Privilegierungen.
Ex hatte u. a. Professuren und Gastprofessuren zu Sprache und Gender in Skandinavien und im deutschsprachigen Raum inne und publiziert zu diskriminierungskritischen Themen. Lann Hornscheidt versteht sich als ex-gendernd, als Geschlecht nicht zugehörig.

Was bedeutet es zu lieben? Inwiefern ist Lieben politisch? Dieses Buch zeigt auf: Lieben ist politisches Handeln!

Die Lesung schafft Raum zum eigenen Reflektieren und Austauschen. Wir sind gespannt und aufgeregt!

 

Wendebuch – Dieser Doppelband besteht aus zwei Büchern in einem, die Lektüre kann von zwei Seiten an beginnen, eher politisch-aktivistisch oder analytisch. Beide Bücher zusammen zeigen: Zu Lieben als politisches Handeln ist jederzeit und für alle möglich – und ist eine wichtige aktuelle politische Veränderung zur Überwindung struktureller Gewaltlogiken.

 

448 Seiten | 11 x 16,2 cm | Softcover, 8 €

 

www.lannhornscheidt.com

Und am Dienstag, den 29. Oktober um 20 Uhr liest

 

Alexander Häusser aus seinem aktuellen Roman    Noch alle Zeit

 

Nach dem Tod seiner Mutter entdeckt Edvard ein Sparbuch auf seinen Namen. Ein kleines Vermögen hat sich angesammelt. Warum hat seine Mutter ihm das Sparbuch verschwiegen? Steckt vielleicht sein vor 50 Jahren verschwundener Vater dahinter? Jetzt will Edvard die Wahrheit wissen und eine erste Spur führt ihn zu einer Bank in Oslo. Auf der Überfahrt lernt er die junge Berliner Journalistin Alva kennen. Auch sie ist auf der Suche – nach sich selbst.
Eine Reise durch Fjorde, Gebirge, einsame Hochebenen und magische Orte beginnt, die beide für immer verändert.

Der neue große Roman des Autors von »Zeppelin!«.


Gebunden mit Lesebändchen
280 Seiten, PB, Euro 24,00
ISBN: 978-3-86532-655-3
Auch als eBook erhältlich.

 

http://www.pendragon.de/book/noch-alle-zeit/