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Kaleb Erdmann liest aus “Die Ausweichschule”

Dieser Titel hat uns schon begeistert, bevor er auf der Shortlist des Deutschen Buchpreis 2025 gelandet ist und war Maris Favorit. Deshalb freuen wir uns sehr, dass Kaleb Erdmann unserer Einladung folgt und am 12.Februar aus seinem Roman lesen wird und mit uns ins Gespräch geht.

Worum gehts?

Am letzten Tag der Abiturprüfungen 2002 fallen Schüsse im Erfurter Gutenberg-Gymnasium. Unser erzähler erlebt diesen Tag als 11-jähriger, wird mit seinen Mitschülern evakuiert und registriert in den folgenden Wochen die Hilflosigkeit der Erwachsenen im Angesicht dieser Tat. Mehr als 20 Jahre später bricht das Ereignis völlig unerwartet erneut in sein Leben ein und löst eine obsessive Beschäftigung mit dem Sujet aus, die in einem Romanprojekt resultieren soll. Aber warum nach so vielen Jahren die Wunden aufreißen? Hat er ein Recht dazu? Wie verhält es sich mit seinen Erinnerungen, welche Geschichten hat er so oft erzählt, dass sie wahr wurden?

Kaleb Erdmanns Roman ist ein gekonntes Spiel mit Perspektiven, ein Stück Autofiktion, das gleichermaßen publikumskritisch, wie autokritisch ist. Ein pointierter, persönlich erschütternder Text über ein Phänomen, das uns weltweit umtreibt.

Über den Autor: Kaleb Erdmann, Jahrgang 1991, studierte Literarisches Schreiben in Leipzig, sowie Politikwissenschaften und Politische Theorie in München und Frankfurt am Main. Er war finalist des open mike . Sein debutroman “wir sind pioniere” wurde mit dem debutpreis der litcologne ausgezeichnet.

Wir freuen uns sehr auf den Abend.

*Eintritt: 12€, Karten gibts im mondo und an der Abendkasse.

Wo?

Historisches Museum Bielefeld